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ICSI

Intrazytoplasmatische Spermieninjektion ist die meist verwendete Methode der Eizellenbefruchtung. Durchschnittlich werden auf diese Weise 8-9 von 10 Eizellen befruchtet. Das ausgewählte hochwertige Spermium wird mit einer Mikronadel in die Eizelle gespritzt.

Diese Methode wird vor allem dann verwendet, wenn die Parameter des Spermiogramms nicht entsprechende Werte erreichen oder wenn die Befruchtung ohne Benutzung dieser Methode nicht gelungen ist. Heute wird diese Methode bei mehr als 90% der Paare verwendet auch wenn die Parameter des Spermiogramms in Ordnung sind. So wird die Wahrscheinlichkeit reduziert, dass es zur Zyklusunterbrechung auf Grund der Nichtbefruchtung bei „klassischer IVF“ kommt.

Falls wir feststellen wollen, ob die natürliche Befruchtungsfähigkeit funktioniert, kann bei einem bestimmten Teil der Eizellen die ICSI-Methode zum Sicherstellen der höchsten Wahrscheinlichkeit der Befruchtung verwendet werden. Der andere Teil der Eizellen wird mit Spermien für die „klassische IVF“ vermischt.

Bis jetzt bewies keine der Studien einen Unterschied zwischen Kindern, welche mit Hilfe der ICSI-Methode geboren wurden, und Kindern, die durch natürliche Befruchtung geboren wurden.