To view this page ensure that Adobe Flash Player version 10.2.0 or greater is installed.

C. IVF mit fremden Eizellen und Spermien – gespendete Embryonen (IVF DE)

1. Aufbereitung der Übertragung von gespendeten Embryonen (Embryonentransfer)

Es gibt zwei Arten der Aufbereitung der Übertragung (des Embryonentransfers):

a) natürlicher Zyklus 

  • Es wird Ihr natürliches Menstruationszyklus und Ihre Ovulation genutzt.
  • Am 10. - 11. Tag des Menstruationszyklus wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt und falls die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) hoch genug ist und auf einem der Eierstöcke sich ein genug großer Follikel befindet, bekommen Sie eine Spritze (Pregyn, Ovitrelle). Die Spritze führt zum Platzen des Follikels und nach 4 - 9 Tagen erfolgt dann die Übertragung der Embryonen (Embryonentransfer) – es hängt vom Entwicklungsstadium der Embryonen bei ihrem Einfrieren ab.
  • Diese Art der Aufbereitung wird bei Frauen mit regelmäßigem Menstruationszyklus verwendet.

b) künstlicher Zyklus (HRT)

  • Die Aufbereitung wird hormonell gesteuert, diese Art der Aufbereitung benutzt man bei Frauen, die einen unregelmäßigen Menstruationszyklus haben oder wenn es notwendig ist, die Übertragung der Embryonen genauer zu planen.
  • Ab dem 1. Tag der Menstruationsblutung werden Tabletten (z.B. Estrofem, Progynova 2mg 2x täglich) oder Pflaster (z.B. Estrahexal) verwendet.
  • Am 12. - 14. Tag des Zyklus wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt um die Höhe der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zu beurteilenden.
  • In 3 – 5 Tagen erfolgt die Übertragung der Embryonen (Embryonentransfer) – es hängt vom Entwicklungsstadium der Embryonen bei ihrem Einfrieren ab.
  • Falls die Gebärmutterschleimhaut noch nicht hoch genug ist, nehmen Sie weiter Medikamente ein, die Ultraschalluntersuchungen werden wiederholt.

2. Embryonentransfer (Übertragung der Embryonen)

Einführung der Embryonen in die Gebärmutterhöhle wird ohne Betäubung mittels eines dünnen elastischen Schlauchs (Katheters) durchgeführt – das Ende des Katheters wird wegen dem genauen Einbringen in die Gebärmutterhöhle mit Ultraschall überwacht.

Der Embryonentransfer ist völlig schmerzlos.

Embryonen mit wenig Flüssigkeit (Medium, Nährlösung) werden in die Gebärmutterhöhle eingespritzt.

Danach bekommen Sie Bettruhe bis zur Entlassung aus dem Reproduktionszentrum (ca. 1 Stunde).

3. Maßnahmen nach dem Embryonentransfer

  • Nach dem Embryonentransfer wird Ruhezustand (keine erhöhte Körperaktivität, kein Geschlechtsverkehr und Baden im heißen Wasser) für 1-2 Wochen empfohlen.
  • Nach 1-2 Wochen sind die Einschränkungen nicht mehr so groß, aber meiden Sie erhöhte Körperaktivität.
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, so wie es in Ihrem Entlassungsbericht steht.

4. Schwangerschaftstest, Medikamente und Schwangerschaftsüberwachung

  • Führen Sie den Schwangerschaftstest mit Morgenurin 20 Tage nach dem Embryonentransfer durch.
  • Falls der Schwangerschaftstest positiv ist, nehmen Sie weiter Medikamente bis zur 12. Schwangerschaftswoche ein und vereinbaren Sie einen Termin für die Ultraschalluntersuchung (ca. in 7-10 Tagen).
  • Setzen Sie nach der 12. Schwangerschaftswoche die Medikamente schrittweise während 7-10 Tagen ab.
  • Weiter wird übliche pränatale Diagnostik durchgeführt und Sie besuchen regelmäßig Ihren Frauenarzt.
  • Falls der Schwangerschaftstest negativ ist, setzen Sie alle Medikamente ab. Nehmen Sie mit uns nach der Menstruation Kontakt auf, um sich auf die Übertragung von eingefrorenen Embryonen vorzubereiten oder um über weitere Vorgehensweisen zu diskutieren.

 

Teilen Sie uns bitte sowohl die positiven als auch die negativen Ergebnisse Ihrer Schwangerschaftstests mit. Dieses Feedback ist für uns sehr wichtig und hat eine enorme Bedeutung für die Verbesserung der Qualität unserer Arbeit!!!