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ICSI: Sperma direkt in die Eizelle

ICSI (die intrazytoplasmatische Spermainjektion) ist eine Methode, bei der 8 bis 9  von 10 Eizellen befruchtet werden. ICSI nutzen wir, um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Befruchtung zu erhöhen. Bei dieser Methode wird das Spermium durch eine punktgenaue Bewegung eines Instruments (Mikromanipulators) über eine Injektion direkt in das Zytoplasma der Eizelle eingeführt. Primär eliminiert diese Methode also die Hauptursachen der männlichen Unfruchtbarkeit.

Die Methode ICSI empfehlen wir:

  • wenn eine vorherige extrakorporale Befruchtung versagt hat
  • bei Paaren, bei denen keine klare Ursache der Unfruchtbarkeit erkennbar ist
  • beim immunologischen Faktoren der Unfruchtbarkeit
  • bei der Gewinnung einer kleinen Anzahl von Eizellen
  • bei der Verwendung von eingefrorenen Spermien
  • bei der Verwendung der durch die chirurgische Entnahme gewonnenen Spermien (MESA/TESE)
  • bei der Verwendung von geschenkten Eizellen
  • bei einer Erkrankung oder bei Hodenkrebs

Die ICSI ist auch bei den Männern geeignet mit

  • einer niedrigen Anzahl von Spermien;
  • einer geringen Beweglichkeit der Spermien;
  • einer abnormalen Form der Spermien;
  • einem Hindernis, das verhindert, dass die Spermien in das Ejakulat geraten (z.B. Vasektomie);
  • einer Azoospermie
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Schauen Sie sich das Video an, wie die ICSI funktioniert:

Die Popularität der ICSI wird immer größer

Diese Methode nutzen 90% Paare in unserer Klinik, auch wenn der Mann Normalwerte im Spermiogramm aufweist. Dank der ICSI können wir nämlich den Abbruch des Zyklus aufgrund einer Nichtbefruchtung der Eizellen durch „die klassische IVF“ minimieren. Bei dieser Methode gibt man die Eizellen und die Spermien in ein Gefäß und es soll spontan zur Befruchtung kommen.

Aber auch bei der klassischen Methode können Sie die Vorteile der ICSI nutzen:

  • Wir versuchen, ob eine spontane extrakorporale Befruchtung funktioniert.
  • Einen Teil der Eizellen trennen wir jedoch ab und führen mit einer Mikroinjektion Spermien in sie ein.
  • Wenn die 1. Methode nicht gelingt, nutzen wir die spontan befruchteten Eizellen.
  • Falls jedoch diese Methode versagt, haben sie die Eizellen in Reserve, die durch die Methode ICSI behandelt wurden und bei denen es eine größere Wahrscheinlichkeit gibt, dass die Befruchtung stattfindet.

Erfahrungen ausländischer Spezialisten

Die Methode ICSI ist langfristig etabliert. Zum ersten Mal wurde die Methode im Jahr 1991 durch Ärzte im Brüsseler Universitätskrankenhaus angewendet. Im Jahr 1995 wurde dank der Methode IVF/ICSI die erste Frau in der Tschechischen Republik schwanger. Heute ist die Methode in der ganzen Welt sehr verbreitet, was die ESHRE-Register belegen (European Society of Human Reproduction and Embryology), die die Nutzung der einzelnen Techniken in den europäischen Ländern verfolgen.

Bisher konnten keine Studie einen Unterschied in der psychomotorischen Entwicklung der nach der Methode ICSI oder nach der spontanen Befruchtung geboren Kinder  belegen. Auch aufgrund der gegenwärtigen Kenntnisse kann man konstatieren, dass die Befruchtung der Eizellen mit so gewonnenen Spermien das Risiko der Geburt der Frucht mit einem angeborenen Entwicklungsfehler im Vergleich mit der Schwangerschaft nach der spontanen Befruchtung nicht erhöht (Studie).

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