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Eizellspende/Eizellenspende/IVF DO – IVF mit gespendeten Eizellen

Beschreibung der Behandlung

IVF-DO - Darovaná vajíčka

Falls die Schwangerschaft mit eigenen Eizellen nicht gelingt, werden zur künstlichen Befruchtung gespendete Eizellen von einer geeigneten anonymen Spenderin und das Sperma des Partners verwendet. Eine Eizellspende ist in der Tschechischen Republik erlaubt und unterliegt strenger Kontrolle seitens der staatlichen Behörden. Die Spenderinnen sind gesunde Frauen im Alter von 18 – 35 Jahren. Alle Spenderinnen unterziehen sich ausführlichen Untersuchungen zum Beurteilen sowohl des physischen als auch des psychischen Gesundheitszustandes. Fester Bestandteil dieser Untersuchungen sind auch genetische Tests, welche genetische Krankheiten ausschließen, und Untersuchung auf sexuell übertragbare Erkrankungen (HIV, Hepatitis B und C, Syphilis).

Die geeignete Spenderin wird vom Arzt des Reproduktionszentums auf Grund des ausgefüllten Fragebogens ausgesucht. Sie erhalten über die Spenderin solche Informationen, welche ihre Anonymität nicht verletzen (Alter, Aussehen, Blutgruppe, Interessen usw.)

Die Eizellspende ist anonym und laut gültiger Gesetzgebung hat ein auf diese Weise geborenes Kind auch nach dem Erreichen der Volljährigkeit (18 Jahre) keinen Anspruch auf die Ermittlung der Eizellspenderin.

Den Eizellspenderinnen werden zweckentsprechende Kosten erstattet.

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Programme bei Eizellspende

Verfahren schritt für schritt

1. Auswahl einer geeigneten Spenderin

  • Zuerst bitten wir Sie um das Ausfüllen des Formulars (Typisierung der Spenderin), wo Sie Ihre Anforderungen an das Aussehen der Spenderin anführen.
  • Wir bitten Sie um ein Foto oder wir machen mit Ihrer Einwilligung ein Foto direkt bei uns im Reproduktionszentrum.
  • Es ist wichtig Blutgruppen und Rh-Faktoren beider Partner anzuführen.
  • Nach Ihren Vorgaben suchen wir eine geeignete Spenderin auf.
  • Über das Aufsuchen der Spenderin werden wir Sie informieren.
  • In unserem Reproduktionszentrum richten wir uns im Spenderprogramm nach dem 1:1 Prinzip. Das bedeutet, dass einer Empfängerin eine Spenderin zugeordnet ist.

2. Zyklussynchronisation bei der Empfängerin und der Spenderin

  • Wir synchronisieren Ihren Menstruationszyklus mit dem Menstruationszyklus der Spenderin (meistens durch Antikonzeption) so, dass die Gebärmutterschleimhaut bereit ist die Embryonen anzunehmen.
  • Es wird ein Zeitplan aufgestellt und ein vorläufiger Termin für die Übertragung der Embryonen (Embryonentransfer) festgelegt.

3. Aufbereitung der Gebärmutterschleimhaut (des Endometriums)

  • Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) muss für die Aufnahme der Embryonen hoch genug sein.
  • Ab dem 1. Tag der Menstruation nehmen Sie Tabletten mit weiblichen Hormonen – Estrogenen (Estrofem, Estrifam, Progynova…) ein.
  • Am 12. – 14. Tag des Menstruationszyklus wird eine Ultraschalluntersuchung zur Beurteilung der Endometriumhöhe durchgeführt (bei uns oder bei Ihrem Frauenarzt).
  • Das Ergebnis der Ultraschalluntersuchung werden wir gemeinsam besprechen (Telefon, E-Mail).
  • Der Termin der Eizellenentnahme bei der Spenderin wird festgesetzt.
  • Am Tag der Eizellenentnahme kommt Ihr Partner zur Spermaentnahme, falls das Sperma schon bei uns eingefroren ist, werden aufgetaute Spermien.
  • Ab dem Tag der Eizellenentnahmei der Spenderin wird ein weiteres weibliches Hormon – Gestagen (Utrogestan, Utrogest…) hinzugefügt.
  • Der Embryonentransfer erfolgt 2 – 5 Tage nach der Befruchtung.

4. Befruchtung – Fertilisation

  • Am Tag der Eizellenentnahme bei der Spenderin werden die Eizellen mit den Spermien Ihres Partners befruchtet.
  • Für die Befruchtung verwenden wir die Methode der direkten Injektion der Spermien in die Eizelle (ICSI).

5. Kultivierung von Embryonen

  • Nach der Befruchtung teilen sich die Embryonen und fangen an zu wachsen.
  • Unter Laborbedingungen können wir die Embryonen bis zu 120 Stunden (5 Tage) wachsen lassen, danach müssen sie in die Gebärmutter übertragen oder eingefroren werden.
  • Der Embryologe entscheidet über die geeignetste Zeit zum Embryonentransfer nach der Anzahl, Entwicklung und der Qualität der Embryonen.
  • Die überzähligen Embryonen werden eingefroren.

6. Embryonentransfer

  • Einführung der Embryonen in die Gebärmutterhöhle wird ohne Betäubung mittels eines dünnen elastischen Schlauchs (Katheters) durchgeführt – das Ende des Katheters wird wegen dem genauen Einbringen in die Gebärmutterhöhle mit Ultraschall überwacht.
  • Der Embryonentransfer ist völlig schmerzlos.
  • Embryonen mit wenig Flüssigkeit (Medium, Nährlösung) werden in die Gebärmutterhöhle eingespritzt.
  • Danach bekommen Sie Bettruhe bis zur Entlassung aus dem Zentrum (ca. 1 Stunde).

7. Maßnahmen nach dem Embryonentransfer

  • Nach dem Embryonentransfer wird Ruhezustand (keine erhöhte Körperaktivität, kein Geschlechtsverkehr und Baden im heißen Wasser) für 1-2 Wochen empfohlen.
  • Nach 1-2 Wochen sind die Einschränkungen nicht mehr so groß, aber meiden Sie erhöhte Körperaktivität.
  • Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, so wie es in Ihrem Entlassungsbericht steht.

8. Schwangerschaftstest, Medikamente und Schwangerschaftsüberwachung

  • Führen Sie den Schwangerschaftstest mit Morgenurin 20 Tage nach dem Embryonentransfer durch.
  • Falls der Schwangerschaftstest positiv ist, nehmen Sie weiter Medikamente bis zur 12. Schwangerschaftswoche ein und vereinbaren Sie einen Termin für die Ultraschalluntersuchung (ca. in 7-10 Tagen).
  • Setzen Sie nach der 12. Schwangerschaftswoche die Medikamente schrittweise während 7-10 Tagen ab.
  • Weiter wird übliche pränatale Diagnostik durchgeführt und Sie besuchen regelmäßig Ihren Frauenarzt.
  • Falls der Schwangerschaftstest negativ ist, setzen Sie alle Medikamente ab. Nehmen Sie mit uns nach der Menstruation Kontakt auf, um sich auf die Übertragung von eingefrorenen Embryonen vorzubereiten oder um über weitere Vorgehensweisen zu diskutieren.
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