EUROPE IVF International  

Vitrifizierung: eine neue Art der sicheren Einfrierung der Embryonen

Glückwunsch!  Es existieren  mehr hochwertige Embryonen als Sie in dem gegenwärtigen Zyklus brauchen. Eine so gute Nachricht hören von uns viele unfruchtbare Paare. Die Embryonen, die Sie jetzt nicht nutzen, können Sie darum schonend einfrieren lassen. So kann man die Reproduktionszellen oder die Embryonen für lange Jahre aufbewahren.

Zur Zeit, wenn immer mehr Wert auf eine Minderung der Anzahl von Embryonen gelegt wird, ist die Vitrifizierung ein untrennbarer Bestandteil der Behandlung und bringt unseren Patienten eine größere Chance auf Erfolg im Rahmen einer Stimulation. Bei dem nachfolgenden Kryo-Embryotransfer fallen die Risiken der Hyperstimulation der Eierstöcke, die Notwendigkeit einer Gesamtanästhesie aus und dabei ist auch die finanzielle Anspruchslosigkeit wichtig.

In welchen Fällen ist eine Vitrifizierung geeignet:

  • Wenn der erste Versuch der IVF nicht gelingt und Sie wollen schnell andere Embryonen für weitere Versuche zur Hand haben.
  • Sie planen nach ein paar Jahren ein weiteres Kind und wollen sich nicht wieder der Entnahme von Keimzellen unterziehen.
  • Sie planen später ein Kind, aber einer der Partner soll sich einer Chemotherapie oder einer Radiotherapie unterziehen und es droht, dass er unfruchtbar wird.

Die Vitrifizierung ist eine moderne und sichere Methode der Einfrierung

Přístroj pro vitrifikaciIn unserer Klinik nutzen wir die Vitrifizierung, die moderner als die Kryokonservierung ist. Wir nutzen das geschlossene System Rapid-i, worin der Embryo im direkten Kontakt mit flüssigen Stickstoff ist.

Kryokonservierung Vitrifizierung
  • die Technik der Einfrierung der Reproduktionszellen nutzt spezielle Medien zur Aufbewahrung im flüssigen Stickstoff bei der Temperatur von -196 °C.
  • ist langsam (die Temperatur sinkt um 0,3 Grad pro Minute)
  • hier bilden sich Eiskristalle, die die Qualität der eingefrorenen Embryonen beeinflussen und die Chance auf eine Schwangerschaft vermindern können
  • moderne Technik der Kryokonservierung
  • es kommt zur Sprungabkühlung der Reproduktionszellen auf eine Temperatur von -196 °C in Sekunden
  • dabei wird ein Medium genutzt, das hohe Dosen von kryoprotektiven Stoffen enthält, die die Zellen vor Beschädigung schützen
  • diese Technik ist auch zur Aufbewahrung von Oozyten geeignet

Wie funktioniert die Vitrifizierung:

  1. Den Embryo geben wir in den Schutzstoff, der Kryoprotektivum heißt.
  2. Den Tropfen des Kryoprotektivums mit dem Embryum kühlen wir schnell auf die Temperatur des flüssigen Stickstoffs von – 196 Grad ab.
  3. Weder im Schutzstoff, noch im Embryo bilden sich Eiskristalle.
  4. In der geschmolzenen Hülle bewahren wir den Embryo im flüssigen Stickstoff auf.
  5. Vor der Nutzung wärmen wir den Embryo schnell auf Körpertemperatur auf und waschen den Schutzstoff aus.
  6. Nach einigen Stunden kann es bereits zum Transfer in die Gebärmutter kommen.

Erfahrungen ausländischer Spezialisten

Schon im Jahr 1984 wurde in Australien aus einem eingefrorenen Embryo das erste Kind der Welt geboren. Das erste tschechische Kind aus einem eingefrorenen Embryo ist im Jahr 1993 zur Welt gekommen. Damals wurde noch die langsamere Kryokonservierung genutzt.

Bei der Nutzung der Vitrifizierung gibt es also eine größere Chance, dass sich der eingefrorene Embryo gut anwurzelt. Das geschlossene System der Vitrifizierung unterstützt die Entwicklungskompetenzen des Embryos (Studie1) und beschädigt keine Keimzellen. Die Forschung (Studie2), die die Embryonen nach 1 und 6 Jahren der Einfrierung bewertet hat, hat bestätigt, dass sich weder die Zeit des Überlebens des Embryos, noch die Häufigkeit der Schwangerschaft geändert hat.

Die Tauglichkeit der klinischen Nutzung des geschlossenen Systems der Vitrifizierung wurde auch zur Einfrierung der selbstständigen Eizellen, deren Befruchtung und die Entwicklung der Embryonen (Studie3) dokumentiert.

Die Beiträge auf Fachkonferenzen, die zum Beispiel beim Treffen der Japanischen Gesellschaft für die Reproduktionsmedizin im Jahr 2011 zu hören waren, bestätigen, dass die Vitrifizierung im System Rapid-i sehr erfolgreich ist. Nach dem Auftauen kann man sogar 95 % der Embryonen nutzen.

Kontaktieren Sie uns und machen Sie den ersten Schritt zur Behandlung der Unfruchtbarkeit

Wir stellen Ihnen gerne die für Sie persönlich optimale Behandlung aus den möglichen  Labormethoden und aus den Methoden der künstlichen Befruchtung zusammen. Unsere Erfolgsrate beträgt bis zu 68%. Füllen Sie den Eingangsfragebogen aus oder rufen Sie uns gleich an und verändern Sie Ihr Leben.

Fragen Sie uns